Unser aktueller Vortragstermin:

7.3.2018
Aktuelles aus dem Medizinrecht

weitere Vorträge


Unsere aktuelle Veröffentlichung:

R. Altendorfer und M. Unterholzner:
Patientenunter-
bringung im Krankenhaus
auf Gängen und fachfremden Stationen

Pflege- & Krankenhausrecht: 4/2017 und 1/2018.

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Integrierte Versorgung

Das Gesundheitswesen war jahrzehntelang durch eine strikte Tren­nung der ambulanten und stationären Versorgung gekennzeichnet. Mit In­kraft­treten des Gesundheits­modernisierungs­gesetztes im Jahre 2004 begann zumindest im ambulanten Bereich die Implementierung eines zweiten parallelen Vergütungssystems, seither besteht die Möglichkeit zum Abschluss von Direktverträgen zwischen Leistungserbringern und Krankenkassen.

Damit vollzieht sich ein vom Wettbewerb gekennzeichneter Entwicklungsprozess von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft. Verträge zur Integrierten Versorgung können ohne Beteiligung der Kassenärztlichen Vereinigungen abgeschlossen werden, auch in Bezug auf die Vergütung der ärztlichen Leistungen ist eine größere Zufriedenheit festzustellen. Der Wettbewerb zwischen den großen Krankenkassen und den Betriebskrankenkassen um „Kunden“ fördert die Verhandlungsposition der medizinischen Leis­tungs­erbringer zudem.

Der Abschluss von Integrationsverträgen erfordert neben umfassenden medizin­juristischen Kenntnissen eine perfekte Vor­bereitung und ideale Positionierung der Leistungserbringer im Vorfeld der Vertrags­verhandlungen. Nur durch eine professionelle juristische Begleitung wird es gelingen, den Krankenkassen als Ver­handlungs­partnern „auf Augenhöhe“ entgegenzutreten und die eigenen Interessen durchzusetzen. Wir stehen Ihnen hierbei mit unseren viel­fältigen Erfahrungen aus der Beratung beim Abschluss derartiger Verträge zur Seite.